Zeckenbisse & Zeckenangriffe: Gefahr auch für Haustiere?

Mögliche Folgen und wirksamer Zeckenschutz für Hund & Katze

Auch Haustiere sollte man vor Zecken schützen

Vor Zeckenbissen hat bestimmt jeder Haustier- Besitzer seine Bedenken. Die lästigen Parasiten lauern im Wald, Sträuchern und Wiesen. Tiere sind genauso gefährdet wie Menschen. Durch das Fell der Vierbeiner ist es oftmals schwer, eine Zecke zu bemerken. Daher sollte der Tierbesitzer seinen Hund oder seine Katze nach jedem Gassi gehen oder herum- streunen in freier Natur untersuchen, ob sich evtl. eine Zecke eingenistet hat. Die Parasiten saugen sich mit Blut voll und fallen nach einer Weile wieder von selbst ab, was aber sehr bedenklich ist, weil man bei einer eventuell übetragenen Folgeerkrankung nicht mehr an eine Zecke denkt, wenn der verursachende Biss nie bemerkt wurde.

 

Impfungen und Zeckenentfernung

Es ist generell empfehlenswert, das Haustier gegen die Krankheit FSME impfen zu lassen. Besonders gilt das für Tiere, die in einem gefährdeten Gebiet leben.

 

Wer das Risiko minimieren will, sollte in den Zecken-Monaten mit seinem Hund keine Waldspaziergänge machen und seine Katze in der Wohnung behalten. Das schränkt ein, ist aber die sicherste Methode um das Tier vor einem Zeckenbiss zu schützen. Ist es dann doch passiert, die Zecke hat gebissen, dann sollte man sie mit einer speziellen Zeckenzange, Zeckenpinzette oder einem Zeckenentferner entfernen.

Zeckenentfernung bei einem Hund, mittels Zeckenzange

Fachgerechte Zecken-Entfernung mit Zeckenzange

 

Hierbei sollte die Zecke mit einer drehenden Bewegung herausgezogen werden, damit keine Restteile zurück bleiben. Hausmittel gegen Zecken sollten nicht angewendet werden. Die Stelle an der die Zecke zugebissen hat, sollte vom Besitzer beobachtet werden. Bilden sich Entründungsmerkmale oder verhält sich das Tier anders, sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Alternative zur Zeckenzange: Zum restlosen Entfernen der Zecken bei Katzen und Hunden kann man auch einen Zeckenhaken verwenden.

Warum impfen?

Die Krankheiten FSME und Borreliose können auf Hunde und Katzen die selben negativen Auswirkungen haben, wie auf den Menschen. Die FSME kann im schlimmsten Falle durch eine Entzündung des Gehirns zu neurologischen Ausfällen und unbehandelt zum Tode führen. Die Borreliose kann mit Antibiotika eigentlich immer erfolgreich behandelt werden. Das gilt auch dann, wenn sie bereits länger ausgebrochen ist. Im günstigsten Falle heilt sie unbehandelt aus, der Tierbesitzer merkt dann meist nicht einmal, das es sich um eine Borreliose handelte.

 

 

Das Heimtückische dieser Krankheit ist, das teilweise erst Monate oder Jahre nach dem Zeckenbiss Symptome auftreten, die dann nicht mehr mit der Zecke in Verbindung gebracht werden.

 

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Gefährdung von Haustieren

 

 

 
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